Notrufnummern

122

Feuerwehr

133

Polizei

 

144

Rettung

112

Euronotruf

140

Bergrettung

141

Ärztenotdienst

 

Notruf Absetzen

Bei einem Notruf – egal ob Euronotruf, Polizei, Feuerwehr oder Rettung – muss man sich unbedingt an die 4-W-Regel halten!

WO ist etwas passiert?

WAS ist passiert?

WIE VIELE sind verletzt?

WER ruft an?

Wo ist etwas passiert?

(Straße, Hausnummer, Kilometerstein, Stockwerk, Tür, Zufahrtswege...)
Geben Sie den genauen Ort an. Der Journaldienst in der Einsatzzentrale kennt sich in Ihrem Ort sicher nicht so gut aus, wie Sie selbst. Bedenken Sie "Hauptstraße 11" gibt es fast in jedem Ort. Also Ort nicht vergessen! Auf Autobahnen geben Sie die Nummer der Autobahn (z.B. A1), sowie den Kilometer an (alle 500 m stehen auf der Seite die kleinen blauen Taferl).Vergessen Sie nicht die Fahrtrichtung.

Was ist passiert?

Was brennt oder was ist passiert? Gibt es Verletzte ? (z.B. Patient mit stechenden Schmerzen im Brustkorb, Atemnot.) Brennt ein Mistkübel oder ein Wohnhaus, wo noch Kinder drinnen sind? Steht nur ein Auto im Weg oder ist es eine Massenkarambolage? Bei Gefahrenguttransportern ist es wichtig: Zahlen die auf Warentafeln aufscheinen, exakt durchgeben!
 

Wie viele sind verletzt?

Ungefähre Anzahl der verletzen angeben damit genug Rettungskräfte geschickt werden können. Wichtig ist auch zu beschreiben wie stark die Personen verletzt sind (Bewusstlos, Atemnot, …)

Wer ruft an?

Geben sie Ihren Namen und Telefonnummer für Rückfragen an. Die Disponenten sind auf Notrufe in Stresssituation geschult, deshalb leiten sie das Gespräch damit nichts vergessen wird. Ein Notruf ist kostenlos, der Missbrauch wird jedoch rechtlich und finanziell geahndet.

Ihr Notruf löst die Hilfsmaßnahmen aus. Je genauer Ihre Schilderung der Situation, desto gezielter kann Hilfe zum Unfallort geschickt werden!
Wichtig ist das die Leitstelle den Anruf beendet wenn er alle Informationen hinterfragt hat.

Verlassen Sie sich niemals darauf, dass bereits andere einen Notruf getätigt haben.


Sirenensignale

Feuerwehreinsatz:

Dreimalig 15 Sekunden Sirenensignal mit 7 Sekunden Pause zwischen dem Aufheulen der Sirene.

Sirenenprobe:

Jeden Samstag um 12 Uhr Mittag findet die Funktionsüberprüfung der Sirene statt.

 

Zivilschutz-Probealarm:

Zwei Mal im Jahr findet angekündigt der Zivilschutz-Probealarm statt. In einem Zeitraum von 45 Minuten wird die Funktion der Sirenen überprüft. Die Steiermark verfügt über rund 1300 Feuerwehrsirenen diese in Gefahrensituationen zentral über die Bundeswarnzentrale gesteuert werden können.

Bedeutung der Signale:

Warnung:

3 Minuten gleichbleibender Dauerton.

Radio oder Fernseher (ORF) einschalten. Verhaltungsmaßnahmen beachten

Alarm:

1 Minuten auf- und abschwellender Heulton.

Schützende Räumlichkeiten aufsuchen und über Radio oder Fernseher die Verhaltungsmaßnahmen befolgen.

Entwarnung:

1 Minute gleichbleibender Dauerton.

Hinweise über Radio oder Fernseher beachten.

 

 

 

 

Teilen mit: